Woche 18 - 25


18. Woche      06.02. - 11.02.2006
Neben den Verdrahtungsarbeiten konnten wir in der vergangenen Woche einige Kleinigkeiten, die aber wie üblich am meisten Zeit in Anspruch nehmen, erledigen. Wir begannen, eine Trasse für unsere Standseilbahn einzubauen, ein Unterfangen, das komplizierter ist als es klingt, da wir in diesem Anlagenteil kein normales Spantengerüst, sondern nur Gewindestangen als Halterung der österreichischen Wendel haben. Für einige Tunneleinfahrten fertigten wir Tunnelportale mit Tunnelröhrenblenden. In Anbetracht der bevorstehenden Programmierphase für die Zugsteuerung begannen wir mit einer technischen Einweisung in die Bedienung des Twin-Centers. Von einem Besucher unserer Homepage bekamen wir den Hinweis, auch Einblicke in später verdeckte Bereiche zu geben. Das wollen wir tun! Diese Woche zeigen wir Ihnen den Schwarzwald im Rohbau von oben. Darunter sind beide Speicherbahnhöfe zu erkennen.
Zwischendurch läuft jetzt immer wieder Testbetrieb.
Blick auf das später Verborgene
19. Woche      13.02. - 18.02.2006
Diese Woche konnten wir uns dem Faller-Car-System widmen. Es wurden rund 30 Meter Fahrdraht für die kleinen Autos verlegt. Der erste Probebetrieb konnte schon Mitte der Woche stattfinden. Wir waren begeistert, dass dieser ohne einen einzigen Unfall verlief. Kein Fahrzeug hängte sich aus demFahrdraht aus, kippte um oder blieb in der Steigung (die deutlich steiler als unsere Bahnstrecken ist) stehen. Um einen automatischen Straßenverkehr zu relisieren muss in den nächsten Wochen noch einiges an Elektronik unter die Straße. Auch bei der Eisenbahn ging es weiter. In einem Durchgangsbahnhof bauten wir einen Bahnsteig ein und begannen die Zwischenräume zwischen den Gleisen einzuschottern und die Schienen zu patinieren. In unserer Häusle-Werkstatt entstehen immer mehr hübsche Gebäudemodelle, diese Woche unter anderem die imposante Burg Falkenstein, die später mit dem Schrägaufzug (siehe Bericht 18.Woche) erreichbar sein wird.
Verlegen des Car-System-Fahrdrahts.
Fräsen der Rillen für den Car-System-Fahrdraht auf engstem Raum.
Verlegen des Fahrdrahtes.
Patinieren der Schienen mit Airbrush.
20. Woche      20.02. - 25.02.2006
Highlight der Arbeiten dieser Woche war das Einbauen von Berg- und Talstation der Titlis-Gondelbahn.Diese kann später von den Besuchen über einen Taster in Gang gesetzt werden. Die Gondeln werden Innenbeleuchtung haben und der Innenboden der Gondel wird sich wie beim Vorbild drehen, sodass die Preiserlein im Innern der Gondel das Panorama genießen können. Die Seile werden wir erst spannen, wenn die Landschaft darunter gestaltet ist.
Einbau der Seilbahn-Bergstation.
Manuel Melsbach beim Anpassen der Grundplatte für die Bergstation.
Zur Abwechslung wollen wir mal wieder den Blick in die Innereien der Anlage ermöglichen. Hier in der Schweiz liegen sechs Ebenen übereinander.
21. Woche      27.02. - 04.03.2006
Der Südschwarzwald und vor allem Blasiwald sind dabei im Schnee zu versinken. Wegen der ausgiebigen Räumarbeiten in den letzten Tagen sind die Arbeiten an der Modellanlage leider nicht so fortgeschritten wie wir eigentlich geplant hatten. Dennoch läuft bei uns der erste automatische Pendelverkehr. Im Laufe der Woche konnten wir ca. 70 LISSY- (Lok-Individuelles-Steuerungs-System) Module einbauen und an das LocoNet anschließen.
Programmierung der LISSY-Empfänger:
hier wir gerade Empfänger Nr. 60 programmiert.
LNCV 0= Empfänger-Adresse
Später kaum sichtbar im Gleis versteckt: Empfangssensoren für das LISSY-System. 2 LISSY-Empfänger im Probebetrieb.
Die Originalsensoren von Uhlenbrock sind kleiner als die hier gezeigten und werden dementsprechend noch weniger auffallen.
Programmieren der LISSY-Empfänger mit der Intellibox
Bruno Reuter beim Konfektionieren der LocoNet-Kabel mit einer Krimp-Zange
Einer von vielen LocoNet-Verteilern
22. Woche      06.03. - 11.03.2006
Sowohl im sichtbaren Bereich der Anlage, als auch bei der Verdrahtung können wir einige Fortschritte verzeichnen: Während unter der Anlage gerade eine Weiche nach der anderen angeschlossen wird, vervollständigte Dieter Rasch das Spantengerüst um die schweizer Wendeln. Auch die Gleisarbeiten an der Schmalspurbahn konnten wir beginnen.
Die ersten Anfänge der Schmalspurbahn: Hier wird gerade die Nutzlänge der Bahnhofsgleise festgelegt.
Auch ohne Landschaft wirkt die Burg "Falkenstein" an ihrem zukünftigen Platz auf der Anlage schon interessant.
Die ersten Anfänge der Schmalspurbahn: Hier wird gerade die Nutzlänge der Bahnhofsgleise festgelegt.
Die ersten Anfänge der Schmalspurbahn: Hier wird gerade die Nutzlänge der Bahnhofsgleise festgelegt.
23. Woche      13.03. - 15.03.2006
Auch wir brauchen mal Urlaub um neue Kräfte zu schöpfen. Die vergangene Woche war nur eine halbe Arbeitswoche. Deshalb kommt der Wochenbericht auch etwas später als gewöhnlich. An den drei Arbeitstagen schaffte das Team trotzdem eine ganze Menge: Die Verdrahtung geht weiter, die Schmalspurbahn nimmt inzwischen Form an und im Schwarzwald fanden viele Mühlen und Schwarzwaldhöfe ihren Platz. Im Laufe der kommenden Woche können wir in diesem Teil dann mit Landschaftsbau beginnen. Dann wird es auf den Bildern mal wieder etwas Neues zu sehen geben, nicht nur unzählige Sperrholzspanten. An unserem Gebäude hat der zweite Bauabschnitt begonnen. Zunächst wird das zukünftige Domizil unserer N-Anlage hergerichtet.
Gebäude erobern den Schwarzwald!
Die Oehlermühle (vorne) ist am Rande einer Schlucht eingebaut worden. Daneben befindet sich ein Backofen.
Typische Schwarzwaldatmosphäre lässt sich hier bereits erahnen. Wenn hier erstmal 500-1000 Fichten und Tannen stehen, wird die Landschaft unverkennbar sein.
24. Woche      20.03. - 25.03.2006
Nachdem wir unser LocoNet (Bus-System) unter der Anlage komplettiert hatten, wollte erstmal gar nichts mehr. Nach mühsamer Fehlersuche stellte sich heraus, dasss die Telefonkabel eines Lieferanten gravierende Qualitätsmängel aufwiesen. Zahlreiche Systemabstürze der Intellibox waren die Folge. Nachdem die fehlerhaften Kabel ausgewechselt waren, konnten wir mit der Programmierung der LISSY-Empfänger beginnen. Bis der Betrieb reibungslos läuft, werden noch einige Arbeitsstunden erforderlich sein.
Diese Züge warten noch auf ihren Einsatz auf den verschiedenen Hauptstrecken 
Der SVT-Hamburg
Die Einfahrt in den Schattenbahnhof klappt bereits reibungslos. Der Einfahrtsmanager (entsprechend programmierter LISSY-Empfänger) hat einen Zug nach dem anderen sauber abgestellt.
25. Woche      27.03. - 01.04.2006
Jede Menge war diese Woche für das Team des Modellbahnzentrums Schluchsee zu bewältigen: Neben den Arbeiten an der H0-Anlage stand auch die Renovierung des nächsten Ausstellungsraumes an, in dem unsere N-Anlage Platz finden wird. Nachdem die neuen Tapeten im Laufe der Woche an der Wand waren, konnten wir am Wochenende den Himmelhintergrund malen. So wurde der Raum pünktlich für die Fußbodenleger fertig, die am Montag kommen werden. An unserer H0-Anlage schreiten die Programmierarbeiten fort. Noch klappt zwar längst nicht alles - auch zwei schwere Zugunglücke mussten wir hinnehmen - aber es wird immer besser und die Züge fahren zunehmend zuverlässiger. Im Schwarzwaldteil konnten wir beginnen, Fliegendraht anzubringen. Dieser dient als Träger für eine Lage Gips, die ihrerseits den Untergrund der Landschaft bildet. Der Fliegendraht im Gips ist vergleichbar dem Armierungseisen im Stahlbeton. Jetzt freuen wir uns darauf, mit der Landschaftsgestaltung zu beginnen.
Nun ist die Landschaftsstruktur durch den Fliegendraht mehr oder weniger vorgegeben.
Probebetrieb und Programmierarbeiten sind in vollem Gange.
Der Fliegendraht, der als Träger der Landschaft dienen wird, umschließt bereits den linken Brückenkopf des Ravenna-Viadukts.
Nur bei uns kann man den Aussichtsturm Brend durch einen Bogen des Ravenna-Viadukts sehen.

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