Woche 9 - 17


9. Woche      05.12. - 10.12.2005
Anfang der Woche besuchte unser Team die Internationale Modellbahnausstellung (IMA). Hier konnten wir erfolgreiche Gespräche mit Herstellern führen. Schwerpunkt war hier die Abstimmung unseres Konzepts der Zugsteuerung mit dem Hersteller. Eine nähere Beschreibung der Anlagensteuerung wird es hier Anfang 2006 geben. Der Baufortschritt war vergangene Woche sehr gut, obwohl uns durch die IMA ein Tag fehlte. Wir konnten die gesamte Gleisanlage der Schweizer Strecke und große Teile der DB verlegen. Erste Probefahrten auf den Bergstrecken verliefen weitgehend reibungslos. Auch im verdeckten Bereich gehen die Arbeiten weiter: der größte Schattenbahnhof unserer Anlage wird einige Arbeitsstunden verschlingen.
Abschluss der Gleisbauarbeiten in der Schweiz und erste Probefahrten
Gleisarbeiten in der Schweiz: Fährt eine Lötstation über die Bietschtalbrücke...
Der höchste Bahnhof unserer Anlage liegt in den Schweizer Alpen, auch wenn die Probefahrten von der Deutschen Bahn AG durchgeführt wurden
  In der Wendeschleife der Schweiz.
Über neue Gesichter in unserem Team freuen wir uns natürlich immer besonders! Hier patiniert Silvana Gerlitz die Gleise der DB-Netz.
10.-13.      Woche 10.12.2005
Während wir mit unseren Wochenberichten eine Weile Pause gemacht haben, sind die Arbeiten an der Modellanlage zügig weitergegangen. Wir konnten die zwei letzten großen Schattenbahnhöfe vervollständigen und die Gleise in zwei Bahnhöfen im sichtbaren Bereich legen, zahlreiche Gebäudemodelle fertigen und weitere Brücken einbauen.
Durchgangsbahnhof der DB im Bau...
...und mit Gleisen.
Einbau des Ravenna Viadukts
Der letzte Teil des Anlagenrahmens wartet seit letzter Woche auf sein Spantengerüst.
Im Schwarzwald hat die Hexenlochmühle auf einem kleinen ebenen Stück im Hang Platz gefunden.
14.      Woche 09.01. - 14.01.2006
Hier im Hochschwarzwald herrschen im Moment eisige Temperaturen. Ein Grund mehr innen im Warmen eine Modellbahn zu bauen. Trotz einiger Verwaltungsarbeit gingen die Bauarbeiten gut vorwärts: Der Rohbau des flachen Anlagenteils, auf dem später unsere Kleinstadt Platz finden soll, ist fertiggestellt. Dadurch konnte der Bahnhof Hamburg-Dammtor auf der Anlage seinen Platz beziehen. Jetzt fehlt nur noch eine Wendel, dann ist der Rohbau vollendet. Zum Ende der Woche begannen wir bereits, Tunnelröhren zu fertigen und einzubauen. Auch die Verwaltungsarbeit hat sich gelohnt: Wie Sie vielleicht schon auf unserer Startseite bemerkt haben, stehen jetzt die genauen Termine für unseren Tag der offenen Tür (Sa/So 17./18. Juni 06; 10.00-18.00h) und für die Eröffnung (Sa 15. Juli 06; ab 14.00h öffentlicher Einlass) fest.
Der Dammtor-Bahnhof.
15. Woche      16.01. - 21.01.2006
Vergangene Woche ist einiges weitergegangen. Die letzte Gleiswendel ist eingebaut, schon fertig mit Gleisen bestückt und sogar schon an die Strecke angeschlossen. Damit sind die wesentlichen Arbeiten am Rohbau abgeschlossen. Jetzt wird es Zeit, an die Verdrahtung zu gehen. Auch der Bahnhof der ÖBB hat Gestalt angenommen. Seine Regelspurgleise sind verlegt. Die Schmalspurbahn muss noch warten, bis das H0e-Gleismaterial geliefert ist. Die zahlreicher gewordenen Tunnelportale lassen schon einen Eindruck entstehen, wie die Landschaft dahinter wirken könnte. Übers Wochenende hatten wir tatkräftige Unterstützung von Silvana Gerlitz und Bruno Reuter. Er hat fertig ausgearbeitete Verdrahtungspläne mitgebracht, in denen Blockstrecken, Signale und die LISSY (Lok-Individuelles-Steuerungs-System)-Empfänger für die Steuerung eingetragen sind. Deren genaue Position legte er auf der gesamten Anlage fest und markierte sie.
Letzte Gleisarbeiten.
Rohbau der letzten Wendel... ...inzwischen eine Routinearbeit.
Und schon sind auch die Gleise verlegt... ...ein weiterer Fortschritt, der zufrieden stimmt.
Gleisverlegen auf den Hauptstrecken.
Wenn draußen wieder Frühling ist, entsteht über diesem Tunnelportal ein Ski-Hang. Hier verschwindet die SBB wieder im Tunnel.
Einteilen der Blockabschnitte.
Der Anlagenplan unseres Schwarzwaldteils. Die Punkte in den Gleisen sind die Empfängerdioden des LISSYs
16. Woche       23.01. - 29.01.2006
Unsere sorgfältige Arbeit scheint sich gelohnt zu haben. Das ganze Team war begeistert, als gleich Montag morgen die ersten Züge ohne Probleme über die Anlage rollten. Immerhin vier Züge - zwar noch analog gesteuert - drehten den ganzen Tag ohne größere Zwischenfälle ihre Runden. Der Zug im Schweizer Teil benötigte bei einer realistischen Geschwindigkeit 6:33,56 Minuten. Auf den Hauptstrecken dauerte der Umlauf eines Zuges 9:46,81 Minuten. Mit Aufenthalten in den Bahnhöfen braucht ein Zug später schätzungsweise 15 - 20 Minuten für einen kompletten Umlauf. Setzt man diese Zahlen mit denen einer Spielanlage, auf der ein Zug für eine Runde keine zehn Sekunden braucht, in Relation, wird deutlich, welche Dimensionen die Anlage doch hat. Anschließend an diese ersten Testfahrten begann für uns ein ganz neuer Abschnitt in der Bauphase. Wir sehen die Anlage jetzt aus einer anderen Perspektive, nämlich von unten. Auch wenn es dann erstmal so scheint, als ob nicht viel weitergeht, ist die Verdrahtung eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen interessanten Zugbetrieb.
Probefahrten auf den Strecken der DB und ÖBB.
Testbetrieb in der Schweiz.
Durchfahrt durch den Bahnhof Dammtor.
Auf den Strecken der DB-Netz.
Verdrahtungsarbeiten. Auf jedem einzelnen Modul läuft alles auf einer Hauptlötleiste zusammen.
17.      Woche 30.01. - 04.02.2006
Während auf - oder besser gesagt unter unserer Anlage die Kabelbäume immer dicker werden, präsentieren die Modellbahnhersteller auf der Spielwarenmesse "International Toy Fair" in Nürnberg interessante Neuheiten. Einige davon werden später auch auf unserer Anlage zu bestaunen sein. 
Lokparade im Bahnhof Dammtor.
Blick auf das zukünftige Betriebswerk.

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